STAIRWAY TO HELL
written by Philip Kai Pierre Nowacki
"Es gibt Menschen die ihr ruhiges, monotones Leben verfolgen und gl¼cklich sind und es gibt Menschen wie dich alter“"Hm... mein Leben verläuft wie eine Krasse Achterbahn fahrt""Die Kunst ist, in dieser Achterbahn nicht zu kotzen!"
Kapitel 1: Die ersten Stufen nach unten„Nikky Heart, Sie werden in dieser Arrestzelle so lange ausharren müssen bis jemand kommt und
Kaution für Sie hinterlegt“
Verdammte scheiße... schon wieder im Knast gelandet, das ich mir auch einfach nicht merken will,
das die Partys von Lew Ashbys Bands immer in einem verfickten Drogenexzess enden, wobei das
nicht das Problem ist, aber auf drei Gramm Koks und mehreren verrauchten Joints sich noch in
seinen Porsche Carrera 4s zu setzen und in der Hoffnung in Hollywood nicht von einem Cop
angehalten zu werden, das viel größere Problem von Drogen ist,...zu viele scheiß Illusionen und
Phantasien.
Ok, dann nutze ich die Zeit mich kurz vorzustellen: Mein Name ist Nikky Heart, ich bin Arbeitslos,
mache aber hier und da ein paar Gefälligkeiten für Freunde oder wie man die besagten Freunde in
Hollywood die ein wenig mehr Geld haben eher nennen sollte, eingebildete, vereinsamte
Flachwichser. Ich bin ziemlich bekannt in LA, ich bin auf den coolsten Partys eingeladen, mit den
reichsten Leuten, habe ein schickes Apartment direkt in Hollywood, fahre dicke Autos und ficke die
geilsten Frauen...wie ich mir das alles leisten kann? Keine Ahnung, der ganze geile scheiß waren
meist Geschenke von irgendwelchen eingebildeten, vereinsamten Flachwichsern....Freunde eben.
Die meisten meiner Tage beginnen mit einem verdammten Kater und einer Fremden in meinem
Bett, ich hab da meine eigene Idee diese Kopfschmerzen zu mildern, ich stelle mir Nachts immer
eine Flasche Whiskey ans Bett, zwei große Schlücke aus der Flasche und schon sind die
Kopfschmerzen verflogen.
Mein Leben verlief nicht immer so, ich war mal ein ganz normaler Typ mit einem guten
Mittelmäßigem Standard Job und hatte die Liebe meines Lebens gefunden und dachte ich werde so
bis zum Ende meines Lebens leben, doch LA wäre nicht LA....es kam alles komplett anders
Ich war damals gerade mal 23 als ich sie traf, da kam sie auf mich zu und wahr wohl einer der
verlorenen Engel in LA, Blond, leicht gelocktes Haar ca. 1,80 groß und naja die Perfekte Figur.
Damals war ich noch ein Schisser und hatte keine Ahnung wie ich sie ansprechen sollte, sie kam ins
selbe Café wie ich rein spaziert und nahm Platz an der Theke, ein Junger gut aussehender „Rockster
Typ kam auf sie zu, berührte ihre Schulter flüsterte ihr irgendwas ins Ohr und sie fing an zu lächeln,
er setzte sich zu ihr und fing an sich mit ihr zu unterhalten, er sah das ich die beiden anstarrte,
wahrscheinlich sah er auch was ich für ein armes kleine selbstbewusstlosese Schwein war, er nahm
sie an die Hand und ging direkt auf meinen Tisch zu, ich versuchte mich in der Sozialenfestung der
heutigen Zeit zu verstecken, mit meinem Blackberry bei Facebook, die beiden setzten sich an
meinen Tisch und er stellte sie mir vor, er gab vor ein guter freund von mir zu sein und das ich ein
klasse Typ wäre und auch wenn ich nicht so aussehen würd, es faust dick hinter den Ohren hätte, er
stand auf und ging, sie blieb. Mein Herz raste, die Angst das sie einfach direkt wieder aufsteht und
geht war riesig, aber sie blieb, sie plapperte einfach drauf los „Hi, ich bin Sarah Martin, ich studiere
Architektur, liebe es Tennis zu spielen, Kunstwerke sich an zu schauen und ab und zu bekifft richtig
geil zu Vögeln“... ja dies hat sie gesagt, diese Frau war die Perfekte Mischung aus einer Nonne in
der Außenwelt mit dem Touch einer Hure, ich glaub das nennt man Madonna-Whore Komplex hab
ich natürlich irgendwo im Internet aufgegriffen.
Ich ging am selben Abend noch mit ihr was trinken und wie es sich für eine Nonne mit Strapsen und
Peitsche gehört, durfte ich auch an diesem Abend direkt mein Sportwagen in ihrer Garage parken
wenn ihr versteht was ich meine.
Ich hatte Angst das ich schwul sei, den ich konnte mich beim Sex nicht richtig auf Sarah
konzentrieren, mir ging immer wieder dieser Typ aus dem Café durch den Kopf.
Wieso darf er einfach einer Frau was ins Ohr flüstern und sie hängt direkt an seinen Lippen, dieser
Typ sah aus wie ein scheiß Drogensüchtiger, ständig Besoffener Rockstar.....PUNKT!
Ich musste diesen Typen wiedersehen, ich wollte wissen wie man ein ungeduschter, nach Alkohol
und Weed stinkender, Unrasierter Arsch wird, der Jeans ohne Unterwäsche darunter trägt.
Ich ging also knapp zwei Wochen jeden Tag in das Café saß ein paar stunden dort und plauderte mit
Sarah am Telefon das ich gerade wieder einmal Mittagspause hätte, in Wirklichkeit ging ich nicht
mehr ins Büro, dieser Typ hat mich mit seinem Lifestyle in den Bann gezogen, komme was wolle
ich wollte sein leben!
Als ich im Café mal wieder nach dem Rockstar stalkete und das Rollingstone Magazine las, sah ich
den Typen „Ein wahrer Rockstar, mit 24 eröffnete er sein Plattenlabel, zwei Jahre danach
produzierte er mehr als über 100 erfolgreiche Lieder, die meisten Platin!“
Fuck you, dieser scheiß Wichser, saß vor mir? Der Weed rauchende, unrasierte Spasti mit Resten
Koks an der Nase war er?!
Ich recherchierte Nach ihm und fand seine Adresse heraus, eines Abends fuhr ich mit einem Hybrid
Auto Haus vor sein Haus. Schon von weitem hörte man das laute Schallen von Drums und E-
gitarren Sound, das gelächter von Frauen und das klirren von Bierflaschen.
Ich stieg aus und ging die Treppe rauf zu seinem Haus, das Tor und Haustür stand auf, anscheinend
durfte jeder ans seiner kleinen Party mit rund 350 Leuten verteilt in seinem Haus mit über 75%
Frauenanteil und 25% Rockstars teilhaben. Ich ging in den Garten und stand vor einem Pool mit ca.
20 Nackten,Volleyball spielend und Marihuana rauchenden Frauen.
Ich hatte mir ein offen stehend Bier geschnappt und stand da in meinem Schreibtisch Cowboy
Anzug und schaute mich um, da saß er der King of Rock'n'Roll, Lew Ashby.
Er saß in einem im Garten stehen Pavillon, in Boxershorts mit Amerikanischen Flaggen und einem
schwarzem Bademantel aus Seide.
Um ihn rum saßen Frauen die alle nur seinen Worten lauschten und herzlich lachten, vor ihnen lag
ein Silbertablett mit einer Maße von Kokain.
Ich konnte nicht aufhören auf ihn zu starren, ich war von seiner Dominanten Körpersprache, seinen
Gestiken und Worten wie gelähmt, ich wollte mir alles genau einprägen um genau so mit Frauen
umzugehen wie er.
Er bemerkte mich, stoppte seine Geschichte die er erzählte, stand auf und Pfiff mich zu sich!
Ich hatte keine Ahnung was jetzt passieren würde, würde er mir die Fresse polieren weil ich
Schlappschwanz, dem er eine Frau besorgt hat, mit einem Look von einem Staubsaugervertretter
wagte auf seiner Party auf zutauchen? Ich versuchte das eben angelernte ein wenig um zu setzen
und ging mit rausgestreckter Brust und weichen Knien und der Furcht sich gleich aus Angst in die
Hose zu scheißen auf die Gruppe mit Lew zu.
Blieb vor Ihnen stehen und kam mit einem lässigen und rausgepressten :“Na Leuts, was geht ab?“
Die Gruppe lachte mich für diesen Satz aus, zurecht ich sah aus wie ein Lehrer der sich mit
Schülern befreunden will aus.
„Hast du den Arsch offen alter? Na Leuts, was geht ab? Haha du nimmst mich auf den Arm alter,
fuck bist du nicht das beschissene Würstchen dem ich diese Blondine zu geworfen hab? Wie
kommst du auf die beschissene Idee sich auf meiner Party blicken zu lassen?“
All das was er zu mir sagte, klang nicht nach Wut, er fand das ganze eher Amüsant das jemand wie
Ich auf seine Party gekommen ist. Er wollte wissen wie ich auf diese wirklich ausreichend
beschissene Idee kam? Wenn ich nicht jetzt diese Chance nützen würde wäre ich dumm und sagte
ihm meinen Grund, wie auswendig gelernt, mit dem hauch von Angst in der stimme raus.
„Ich will wie du sein, ich will dein Leben, ich will wie du Handeln!“
Ich hab damit gerechnet wieder von Ihm ausgelacht zu werden, doch er schweigte, zog seine
Augenbraue hoch und sagte :“Ist der scheiß den du hier von dir gibst wirklich war? Du willst wie
ich sein?“ Er stand auf ging auf mich zu und legte seine Hand auf meine Schulter und sagte im
ruhigen Ton zu mir „Komm junge wir gehen mal ne runde, du musst wissen das Ehrlichkeit bei mir
das größte Maß an Respekt von mir hat, jemand der wie du aussieht, sich auf meine Party begibt
sich vor Lew Ashby hinstellt während 5 Nutten um ihn rumsitzen und alle nur darauf warten endlich
mal seinen Arm in sich zu spüren und sagt das er so sein will wie Ich hat entweder keine Eier, kein
Rückkrad oder ist echt mit seinem Leben im arsch“
„Ich nehme Punkt drei bitte, wenn ich mein Leben so anschaue ist es echt nen scheißdreck gegen
deins!“
Er blieb stehen presste mein Gesicht mit seinen Handflächen zusammen und sagte „Weißt du was?
Ich mach dir ein Angebot, wenn du mir beweist das du wirklich so sein möchtest wie ich, alles dafür
tun würdest, dann darfst du Tag und Nacht mit mir rumhängen, meine Leute kennenlernen und sich
abgucken was einen echt erfolgreichen Wichser ausmacht.... komm wieder wenn du dein Auto
verkauft, dein Haus verkauft und all deine Klamotten verbrannt hast“
„Was? Verfickte scheiße welcher Mensch stellt solche Anforderungen“
„Ich dachte du willst dein Scheiß Leben ändern! Jetzt hier rumstehen und sich Gedanken über die
Forderungen zu machen ist völlig für den Arsch, wenn du dein Leben ändern willst mein Freund
dann Fang jetzt sofort damit an, nicht nachdenken, handeln!“
Er hatte recht, ich musste jetzt sofort Handeln, ich ging ohne darauf eine Antwort zu geben los, warf
das Bier in den Pool und hörte Lew mir noch hinterher schreien „Wir sehen uns in einer Woche
nackt vor meiner Haustür stehen!“
Ich fuhr nach Hause, machte in meiner ganzen schäbigen Wohnung das Licht an, drehte Led
Zepplin auf und fing an Schränke auf den Boden zu werfen,Sachen rum zu werfen, Kleidung aus
den Schubladen zu schmeißen. Ich fand in dem Haufen aus Büchern Möbeln, und Kleidung eine
kleine Box aus meiner College zeit mit ein wenig Marihuana. Ich drehte mir einen Joint, saß mich
in den Haufen von Gerümpelnd lauschte den Klänge von Stairway to Heaven. Völlig stoned, fing
ich an meine Sachen in einen Karton zu stecken, bestellte am Selben Abend noch einen Makler und
rief einen Gebrauchtwagen Händler an, ich musste etwas tun, ich werde etwas tun!
Nachdem mein Auto und Haus verkauft war stieg ich in den Bus und ging vor seine Haustür, mir
fiel ein das er mir an dem Abend noch was zu rief, also zog ich mich vor seiner Haustür
splitterfasernackt aus. Mit der einen Hand die mein Glied bedeckte und in den anderen Hand eine
Flasche Whiskey als begrüßungs- Geschenk klingelte ich. Lew machte mir völlig auf Koks die Tür
auf sah mich mit einem lächeln wie vom Teufel gemalt an und sagte:“Da fick mir doch einer die
Füße blutig du hast es wirklich durch gezogen, na dann komm mal rein Adam mit der
Whiskeyflasche“ Wir gingen in sein Wohnzimmer wo eine Band gerade für ihn Probe spielte.
Ich saß mich mit Ihm auf sein Sofa und er fing an von sich zu erzählen.
Er erzählte mir von vielen Touren auf denen er damals mit seiner Band, the evil products, durch die
Welt reiste.
Wenn man ein resumè seiner Erzählung nimmt, erzählte er mir eigentlich nur davon das er praktisch
jedes mal Gruppensex mit irgendwelchen Groupies hatte, jede menge Drogen im Spiel waren und
man diesen (Alp)Traum mit dem Kopf auf der vollgekotzten Kloschüssel entkam.
Doch als er anfing von der Geschichte zu erzählen, wie die Band damals zu diesem erfolgreichen
Junkies wurde, wurde der Rockstar, das Arschloch, der Gott verdammte Alkoholiker, Lew Ashby
ganz ruhig, sentimental... Er erzählte mir wie er und seine Bandkollegen ihre ersten Lovesongs
schrieben, in der Garage von Lew's Dad, der übrigens, ein Arbeitsloser, Alkoholiker war, dessen
Hobby aus nichts anderem bestand als Lew's Mom windelweich zu prügeln und sich noch nen billig
Whiskey hinter die binde zu kippen.
Ich möchte nicht unemotional klingen aber - welch Klischee.
Er erzählte mir wie sich sein Bester freund und ehemaliger Bassist, das Leben nahm in dem er mit
dem Auto von einer der Klippen raste an dem die ganzen Teenies sich immer befummeln und
ablecken (küssen kann man das ja wohl nicht mehr nennen). Plötzlich sprang er auf, nahm sein
Handy, telefonierte kurz und sagte „Hi alter, quatsch nicht lang bring mir 20 Paar weiße Sneaker
vorbei!“, 20 Paar weiße Sneaker, waren 20gramm Kokain, die Polizei hörte natürlich Lew's telefon
ab und wusste auch schon lange Bescheid, warum Lew sich ständig als Komplett schwarz und grau
gekleideter Rockstar weiße Sneaker ins Haus bestellte...doch sie unternahm nie was.
Er hatte ein Problem damit von sich und seiner Vergangenheit zu erzählen.
Kapitel 2: Seele verkauft an den Teufel
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