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Therapie der erektilen Dysfunktion mit PDE-5 Hemmern - Behandlungsmethoden von Potenzproblemen beim Mann

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Behandlung von Erektionsstörungen (erektile dysfunktion) beim Mann mit neuen Wirkstoffen. Erektionsprobleme und Potenzstörungen zuverlässig behandeln mit PDE-5 Hemmern. Neue Therapien zur Behandlung von Potenzprobleme beim Mann.
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Showing 4 comments

by Gerd on August 26th, 2010 at 04:17 pm
Sachlich wird in diesem ebook erklrt wie sich Erektionsprobleme beheben lassen. Potenzstrungen beim Mann sind behandelbar, klar. Hier wird aber auch das wie und warum der Behandlungsm䶶glichkeiten aufgezeigt. Echt brauchbar.
by Markyxx on September 03rd, 2010 at 02:46 am
Na also, das scheint ja echt mal zu helfen
by Rüdiger G. on October 24th, 2010 at 11:33 pm
Am besten bei erektile dysfunktion hilft noch kamagra ...
Eine Therapie mit kamagra kann wirklich helfen, nichts hilft schneller.
by Sven4565 on October 30th, 2011 at 11:59 am
Cialis - http://pill24.org Ich habe die Bestellung erhalten und es war zeitlich und die Pillen wirken prima.
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Therapie der erektilen Dysfunktion mit
PDE-5-Inhibitoren – „Wer macht das Rennen?“

von Dr. med F. Sommer, aus: „Blickpunkt DER MANN“, Ausgabe 2 / 2004, S. 39-41 (hier überarb.)

In den USA sind 52 % aller Männer zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr unfreiwillig mit Potenzstörungen
konfrontiert und dadurch in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Viagra
® (Sildenafil – peripher wirksamer
Phosphodiesterase-5-Inhibitor) hat die Therapie der erektilen Dysfunktion (ED) revolutioniert. Jetzt sind noch zwei weitere

potente Phosphodiesterase-5-Inhibitoren auf dem deutschen Markt erhältlich: Tadalafil (Cialis®) und Vardenafil
(Levitra
®). Nun stellt sich die Frage: Wie unterscheiden sich diese drei Phosphodiesterase-5-Inhibitoren? Wann sollte
welches Medi- kament zum Einsatz kommen und was ist bei der Einnahme der verschiedenen Subst anzen zu beachten?

In the USA 52 % of all men between the ages of 40 and 70 are confronted by potency problems that reduce their
quality of life. Viagra® (sildenafil – peripherally-acting phosphodiesterase-5 inhibitor) has revolutionized the treatment
of erectile dysfunction. Now there are two addi- tional potent phosphodiesterase-5 inhibitors available on the German
market: Tadalafil (Cialis
®) and Vardenafil (Levitra®). The question is: What are the differences between these three
phosphodiesterase-5 inhibitors? Which medication should be prescribed for which indications and what must one be
aware of when administering each of these three substances? Blickpunkt DER MANN 2004; 2 (2): 39 –41.




I m Kontext von Veränderungen der Altersstruktur der
einträchtigt [3]. In Deutschland zeigten kürzlich eigene
Bevölkerung in den westlichen Industrienationen er-
durchgeführte Untersuchungen ähnliche Ergebnisse
halten alterskorrelierte Erkrankungen eine immer
(Abb. 1). Weitere Studien dokumentieren den sozialen
größere Bedeutung. Dazu gehören die Störungen der
Nutzen eines normalen, gesunden Sexuallebens auch
Sexualfunktion, wie z. B. die erektile Dysfunktion [1].
bei älteren Menschen, seine Bedeutung für das emo-

tionale Wohlbefinden und die Kraft und den Erhalt der
Die erektile Dysfunktion (ED) ist eine Sexualstö-
partnerschaftlichen Beziehungen [4, 5]. Bei der Bera-
rung, bei der durch Nachlassen der Tumeszenz und
tung des Patienten über die Möglichkeiten einer Thera-
Rigidität des Penis ein befriedigender Geschlechtsakt
pie der erektilen Dysfunktion tritt heute die orale The-
nur noch eingeschränkt oder gar nicht möglich ist [2].
rapie in den Vordergrund. Eigene Untersuchungen an
In den USA sind 52 % aller Männer zwischen dem 40.
10.000 Kölner Männern haben ergeben, daß über
und 70. Lebensjahr unfreiwillig mit Potenzstörungen
70 % der Patienten ausschließlich eine orale Therapie
konfrontiert und dadurch in ihrer Lebensqualität be-
wünschen.



Viagra® (Sildenafil, peripher wirksamer Phospho-

diesterase-5-Inhibitor) hat die Therapie der ED revolu-

tioniert. Jetzt sind noch zwei weitere potente Phos-

phodiesterase-5-Inhibitoren (PDE-5-Inhibitoren) auf

dem deutschen Markt erhältlich: Tadalafil (Cialis®) und

Vardenafil (Levitra®).



PDE-5-Inhibitoren

Wirkmechanismus

Die PDE-5-Inhibitoren wirken nur, wenn nach sexuel-

ler Stimulation im Gehirn Nervenpulse ausgelöst wer-

den, welche beim Zielorgan, dem Penis, ankommen

Abbildung 1: Prävalenz der erektilen Dysfunktion















Abbildung 2A: Mechanismus der Erektion
Abbildung 2B: PDE-5-Inhibition in der cavernösen glatten Musku-
latur (mod. nach [6])



und dort die lokalen Mechanismen in Gang setzen.
Dort wird die Typ-V-Phosphodiesterase spezifisch ge-
hemmt und so greifen die PDE-5-Inhibitoren in den
Stickstoffmonoxid-Erektions-Signalweg ein, was im End-
effekt den Abbau des für die Erektion unabdingbaren
Enzyms cGMP verhindert. Auf diese Weise kann eine
natürlich eingeleitete Erektion verstärkt und über län-
gere Zeit gehalten werden (Abb. 2a/2b).

Nebenwirkungen

Sämtliche Studien haben gezeigt, daß die Häufigkeit
Abbildung 3: Vergleich von Vardenafil, Sildenafil und Tadalafil:
von Nebenwirkungen dosisabhängig ist [7–9]. Die
Selektivität für PDE-5
häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Ge-
sichtsröte, Sodbrennen und Nasenkongestionen. Seh-
Vardenafil (Levitra®)
störungen (der Farbe Blau) und Muskelschmerzen sind
nicht bei allen PDE-5-Inhibitoren berichtet worden. In

Tabelle 1 sind die Nebenwirkungsraten dargestellt. Bei
Es wurde gezeigt, daß Vardenafil ein neuer, hochselekti-
einem Vergleich dieser Daten sollte man die unter-
ver Inhibitor der PDE 5 ist. Die Qualität der Erektionen
schiedlichen Dosierungen berücksichtigen.
wurde bei Patienten mit RigiScan-Messungen ermit-

telt. Vardenafil zeigte signifikant bessere Ansprechra-
Kontraindikation
ten als Placebo bezüglich aller Effektivitätsparameter:
Eine absolute Kontraindikation besteht bei Patienten
Erektionsdauer, Rigidität, Tumeszenz. Ein dosisabhän-
mit frischem Herzinfarkt und Schlaganfall (< 6 Monate),
giger Effekt mit verbesserten Ansprechraten bei höhe-
schwerer Angina pectoris, schweren Herzrhythmusstö-
ren Dosen konnte gezeigt werden [11].
rungen, schwerer Herzinsuffizienz, schwerer korona-

rer Herzkrankheit, schwerer Leberinsuffizienz, termi-
Studien haben gezeigt, daß Vardenafil gut vertra-
naler Niereninsuffizienz und bei Einnahme von nitrit-
gen wurde und bei allen Schweregraden der ED eine
bzw. molsidominhaltigen Medikamenten (nach aktu-
bessere Wirkung als Placebo zeigte. Auch zeigte sich
ellen Empfehlungen der Zulassungsbehörden, Ände-
Vardenafil als gleichermaßen wirksam in den ver-
rungen können noch auftreten).
schiedenen Patienten- und in allen Altersgruppen [8].

Vardenafil (Levitra) können Sie jetzt auch günstig im
Tadalafil (Cialis®)
Menshelp Shop im Internet bestellen, nämlich auf

www.Menshelp-Shop.com/levitra.php.
Tadalafil ist ein selektiver und wirksamer PDE-5-Inhi-
bitor. Bei sexueller Stimulation versetzt es bei vorheri-
„Who makes the Race?“
ger Einnahme Männer mit ED in die Lage, eine Erekti-
on für einen erfolgreichen Geschlechtsverkehr zu

erreichen und beizubehalten. Studien konnten zeigen,
Die Indikationsstellungen des Einsatzes der verschie-
denen oralen Medikamente sind klar definiert. Bei
daß Tadalafil eine größere kumulative Zeit peniler Ri-
gidität gegenüber Placebo 24 Stunden nach Einnahme
nicht organischen Ursachen der ED sind die PDE-5-
Inhibitoren zur Therapie möglich, bei organischer Ge-
bewirkte, darüber hinaus konnte bis zu 36 Stunden
nese dieser Erkrankung sollte man sie zwingend anwen-
nach Einnahme eine Wirkung nachgewiesen werden.
den.
60,4 % der Geschlechtsverkehrversuche bei der Gruppe,

die die maximale Dosis von 20mg Tadalafil eingenom-
men hatten, waren erfolgreich, während in der Placebo-

Gruppe nur 29,9 % der Versuche erfolgreich verliefen
Tabelle 2: PDE-Isoformen: Vorkommen und Funktion

[10].
PDE
Hauptvorkommen
Möglicher Effekt eines Inhibitors
Cialis ist günstig erhältlich im Menshelp Shop,

www.Menshelp-Shop.com/cialis.php.
PDE-1
Gehirn, Herz, Gefäße
Vasodilatation


PDE-2
ZNS, Corpus cavernosum nicht bekannt

PDE-3
Herz,
positive Inotropie,
Tabelle 1: Nebenwirkungen der PDE-5-Inhibitoren („gepoolte“ Daten)
Corpus cavernosum,
Vasodilatation,

Leber, Gefäße
Thrombozytenaggregation
Ereignis
Sildenafil1)
Tadalafil 2)
Vardenafil3)
PDE-4
Lunge, Mastzellen,
Bronchodilatation,
%
(25–100 mg)
(2,5–20 mg)
(5–20 mg)
Gefäße
Vasodilatation,
antiinflammatorisch
Kopfschmerzen
14–30
11
6,8–15,3
Gesichtsröte
13–20
4
10,2–11,3
PDE-5
Corpus cavernosum,
Vasodilatation, Erektion
Dyspepsie
3–16
7
0,7–6,7
Gefäße, Thrombozyten
Rückenschmerzen
?
4
0
Myalgie
?
4
0
PDE-6
Retina
Farbsehstörungen
Rhinitis



PDE-7
Skelettmuskel, T-Zellen
nicht bekannt
(„verstopfte Nase“)
1–11
4
4,8–7,3
Sehstörungen
2–9
< 0,1b
0–2,8c
PDE-8
nicht gut charakterisiert
nicht bekannt
1) Multiple Publikationen.
PDE-9
nicht gut charakterisiert
nicht bekannt
2) Basierend auf 11 On-Demand-Phase 2- und 3-Studien. 3) nach [8]
PDE-10

Gehirn, Testes
nicht bekannt
a In D ist nur 10–20 mg zugelassen. b Angaben der Firma.
PDE-11
c
Hoden, Herz, Prostata,
nicht bekannt
Keine Sehstörung der Farbe Blau.
Skelettmuskel











Wie unterscheiden sich nun die PDE-5-Inhibitoren

Fazit
voneinander?

Das Selektivitätsprofil der verschiedenen PDE-5-Inhi-
Bei nicht organischen Ursachen der ED sind die PDE-
bitoren für Phosphodiesterase (PDE) ist essentiell. Zur
5-Inhibitoren zur Therapie empfohlen. Liegt eine orga-
Zeit kennt man elf verschiedene Phosphodiesterasen.
nische Genese dieser Erkrankung zugrunde, sollte man
In Tabelle 2 sind diese PDE-Isoformen mit ihrem Vor-
diese unbedingt verwenden. Die „neuen“ PDE-5-Inhi-
kommen und ihrer Funktion dargestellt. Für einen In-
bitoren (Vardenafil und Tadalfil) unterscheiden sich
hibitor gilt immer: Je selektiver, desto besser.
nicht nur von Sildenafil, sondern auch untereinander in

ihrer Effektivität, Pharmakokinetik und ihrem Neben-
Konzentration des Wirkstoffs,
wirkungsprofil.
um eine PDE zu hemmen (IC 50)
Selektivität = ———————————————

Konzentration des Wirkstoffs,
Am Ende entscheidet der Patient gemeinsam mit
um PDE-5 zu hemmen (IC 50)
seinem Partner, ob eine Therapie fortgesetzt wird oder

wie häufig es zur Einnahme der Substanz kommt. Jeder
Je größer die Zahl, desto günstiger. In Abbildung 3 ist
Patient verhält sich individuell. Die Patienten und
die Selektivität für PDE 5 der PDE-5-Inhibitoren gra-
deren Partner werden den Erfolg jeder Therapie nach
phisch dargestellt. In einer Vergleichsstudie wurde die
ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit beurteilen.
biologische und pharmakologische Aktivität von Var-

denafil am Kaninchen untersucht und mit Sildenafil
Literatur:
verglichen. In dieser Untersuchung war Vardenafil phar-
1. Sommer F. VigorRobic® – Potenter durch gezieltes
makologisch ca. 10fach stärker wirksam – bezogen
Fitness- training, Meyer & Meyer Verlag, Aachen, 2000.
2. Kinsey AC, Pomeroy WB, Martin CE. Sexual behavior in the hu-
auf die IC 50 – als Sildenafil (Abb. 4). Zu einer signifi-
man male. W. B. Saunders Company, Philadelphia, 1998.
kanten Zunahme der intrazellulären cGMP-Konzen-
3. Feldmann HA, Goldstein I, Hatzichristou DG, Krane RJ, Mc
tration kam es bei Vardenafil mit 10 % der Dosis von
Kinlay JB. Impotence and its medical and psychosocial corre-
Sildenafil.
lates: Results of theMassachusetts Male Aging Study. J Urol
1994; 151: 54–61.

4. Sommer F, Peters, Klotz T, Michna H, Schoenenberger A, Engel-
Des weiteren ist die unterschiedliche Pharmakokinetik
mann U. Sport und Bewegung in der Prävention Urologischer
der verschiedenen Substanzen wichtig. In Abbildung 5
Erkrankungen (Teil 1: Sexualität und Onkologie). Urologe B
ist die Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration
2002, 42: 297–305.
5. Sommer F, Engelmann U. Vardenafil – A new oral therapy for
und die Halbwertszeiten aufgeführt. Hieraus ist zu
erectile dysfunction! Curr Op Invest Drugs 2002; 3: 607–13.
entnehmen, daß Vardenafil die geringste Zeit bis zur
6. Lue TF. Erectile dysfunction. N Engl J Med 2000; 342: 1802–13.
maximalen Plasmakonzentration benötigt und daß die
7. Goldstein I, Lue TF, Padma-Nathan H, Rosen RC, Steeres WD,
Halbwertszeit von Tadalafil am längsten ist, was die
Wikker PA. Oral sildenafil in the treatment of erectile dysfunc-
tion. N Engl J Med 1998; 338: 1397.
oben beschriebene lange Wirkung dieser Substanz er-
8. Porst H, Rosen R, Padma-Nathan H, Goldstein I, Giuliano F,
klärt.
Ulbrich E, Bandel T. The efficacy and tolerability of vardenafil, a

new, oral, selective phosphodiesterase type 5 inhibitor, in
Subpopulationen
patients with erectile dysfunction: the first at-home clinical trial.
Interessant sind die Analysen aus Subpopulationen,
Int J Impot Res 2001; 13: 192–9.
9. Brock GB, McMahon CG, Chen KK, Costigan T, Shen W,
die schwer zu therapieren sind: Beispielsweise leiden
Watkins V, Anglin G, Whitaker S. Efficacy and safety of tadalafil
Patienten mit Diabetes mellitus häufiger an einer erek-
for the treatment of erectile dysfunction: results of integrated
tilen Dysfunktion und sprechen dabei doch weniger
analyses. J Urol 2002; 168: 1332–6.
gut auf die heute verfügbaren ED-Therapien an. In ei-
10. Brock G. Towards optimal ED management: educational forum-
II. Can J Urol 2001; 8: 1419–20.
ner multizentrischen Studie konnte gezeigt werden,
11. Klotz T, Sachse R, Heidrich A, Jockenhövel F, Rohde G, Wensing
daß 72 % der Patienten, die 20 mg Vardenafil erhalten
G, Horstmann R, Engelmann R. Vardenafil increases penile
hatten, über eine Verbesserung ihrer Erektion – eine
rigidity and tumescence in erectile dysfunction patients: a Rigi-
statistisch signifikant höhere Ansprechrate als in der
Scan and pharmacokinetic study. World J Urol 2001; 19: 32–9.
Placebo-Gruppe mit 13 % – berichteten. Studien bei
12. Rendell MS, Rajfer J, Wicker PA, Smith MD. Sildenafil for treat-
ment of erectile dysfunction in men with diabetes: a
Patienten mit Diabetes mellitus zeigten bei Sildenafil
random- ized controlled trial. Sildenafil Diabetes Study
eine Ansprechrate von 56 % [12] und bei Tadalafil [13]
Group. JAMA
eine von 64 %.
1999; 281: 421–6.
13. Saenz De Tejada I, Anglin G, Knight JR, Emmick JT. Effects
of tadalafil on erectile dysfunction in men with diabetes.
Diabetes Care 2002; 25: 2159–64.



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